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Der Sammelbegriff für die in Geldgrößen bewertete Güter, die, im Gegensatz zum Anlagevermögen, durch eine kurze Verweildauer im Unternehmen charakterisiert sind.

In der Bilanz ist neben dem Anlagevermögen, dem Eigenkapital, den Schulden sowie den Rechnungsabgrenzungsposten auch das Umlaufvermögen gesondert auszuwei-sen. Zum Umlaufvermögen gehören die Wirtschaftsgüter, die zur Veräußerung, Ver-arbeitung oder zum Verbrauch angeschafft oder hergestellt worden sind. So gehör-ten insbesondere Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Erzeugnisse und Waren sowie Kassenbestände zum Umlaufvermögen. In der Bilanz ist das Umlaufvermögen wie folgt zu gliedern:

Umlaufvermögen:

Vorräte: · Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe · unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen · fertige Erzeugnisse und Waren · geleistete Anzahlungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: · Forderungen aus Lieferungen und Leistungen · Forderungen gegen verbundene Unternehmen · Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis be-steht · sonstige Vermögensgegenstände Wertpapiere: · Anteile an verbundenen Unternehmen · eigene Anteile · sonstige Wertpapiere Schecks, Kassenbestände, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kre-ditinstituten

Die Bewertung des Umlaufvermögens erfolgt nach dem Niederstwertprinzip. Das Umlaufvermögen stellt im Gegensatz zu dem Anlagevermögen die Vermögensgegenstände dar, die der Unternehmung im allgemeinen nur zur vorüber-gehenden Nutzung dienen und nicht zu den Rechnungsabgrenzungsposten gehören. Das Umlaufvermögen lässt sich aufgrund des handelsrechtlichen Gliederungssche-mas der Bilanz für Kapitalgesellschaften in die vier Hauptgruppen Vorräte, Forderungen, Wertpapiere und flüssige Mittel (Schecks, Kassenbestand, Bankguthaben) unterscheiden. Bei den Gegenständen des Umlaufvermögens sind Abschreibungen vorzunehmen, um diese mit dem niedrigeren Wert gemäß § 253 Abs. 3 Abs 1 HGB anzusetzen (Niederstwertprinzip). Außerdem dürfen Abschreibungen vorgenommen werden, soweit diese nach vernünftiger kaufmänni-scher Beurteilung notwendig sind, um zu verhindern, dass in der nächsten Zukunft der Wertansatz aufgrund von Wertschwankungen geändert werden muss. Bei Kapitalgesellschaften sind Zuschreibungen nach dem Wertaufholungsgebot vorzu-nehmen, wenn später die Gründe für die Abschreibungen entfallen.

Der auf der Aktivseite einer Bilanz ausgewiesene Teil der Vermögensgegenstände, die im Gegensatz zum Anlagevermögen nur zur vorübergehenden Nutzung im Geschäftsbetrieb eines Unternehmens bestimmt sind und die nicht zu den Posten der Rechnungsabgrenzung (Rechnungsabgrenzungsposten) gehören.

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