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Management by delegation

Führung durch Aufgabendelegation bedeutet, dass Aufgabenbereiche und dazugehörige Kompetenzen und Verantwortungen an untergeordnete Mitarbeiter übertragen werden und somit Führungskräfte entlastet werden. Dieses Konzept lässt sich von dem Grundgedanken leiten, dass die Motivation von Mitarbeitern durch Delegation von Verantwortung und die Übertragung selbständiger Aufgabenbereiche gefördert werden kann. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Tatsache, dass sich die Mitarbeiter stärker mit dem Unternehmen indentifizieren und somit an das Unternehmen gebunden werden.

Umgesetzt wurde dieses Konzept im Harzburger Modell, ein von R. Höhn in den 50er Jahren entwickeltes Führungsmodell, das auch als Führung im Mitarbeiterverhältnis bezeichnet wird. Es sollte den bis dahin vorherrschenden autoritär-patriarchalischen Führungsstil ablösen. Jeder Mitarbeiter enthält daher ein festumgrenztes Aufgabengebiet mit Kompetenzen und eigenverantwortlicher Entscheidungs- und Handlungsbefugnis. Für diesen Aufgabenbereich trägt er aber auch die volle Verantwortung. Die Führungsverantwortung bleibt allerdings uneingeschränkt beim Vorgesetzten. Hauptbestandteil des Modells sind umfangreiche Führungsanweisungen bzw. Führungsgrundsätze und Stellenbeschreibungen, in denen die Aufgabengebiete, Unter- bzw. Überstellungsverhältnisse, Regelungen bei Stellvertretung etc. abgegrenzt werden. Aufgrund dieser vielen Formalien wird dieser Stil oftmals als zu bürokratisch angesehen. Ein weiter Nachteil ergibt sich aus der Gefahr, dass der Vorgesetzte nur Routinearbeiten weiterdeligiert.

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