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Kostenkontrolle

Die Betriebsbuchführung bildet zusammen mit der Kalkulation das Gebiet der Kostenrechnung, deren Aufgabe die Erfassung, Verteilung, und Zurechnung der kosten ist, die bei der betrieblichen Leistungserstellung und Verwertung entstehen, zu dem Zweck:

Durch Vergleich der Kosten mit der erzielten Leistung und somit durch Feststellung des Erfolges eine Kontrolle der Wirtschaft des Betriebsprozesses zu ermöglichen und dadurch eine Grundlage für betriebliche Dispositionen zu schaffen auf der Grundlage der ermittelten Selbstkosten der Leistungen eine Kalkulation des Angebotspreises bzw. die Feststellung der Preisuntergrenze zu ermöglichen. Die Kostenrechnung erfaßt nur den Teil des Werteverbrauches und Wertezuwachs der durch die Erfüllung der spezifischen Aufgaben des Betriebes (Erzeugung und Absatz von Gütern und Leistungen) verursacht wird, nicht dagegen betriebsfremde und außerordentliche Aufwendungen und Erträge, die neben den betrieblichen Aufwendungen und Erträge in der Finanzbuchhaltung aufgezeichnet wer den. Den Wertverbrauch , der bei der Erstellung der Betriebsleistungen erfolgt, bezeichnet man als Kosten, den entstehenden Wertzuwachs als Leistung. Während in der Finanzbuchführung nur der Wertverzehr erfaßt wird, der mit Ausgaben verbunden war, bezieht die Betriebsbuchführung auch den Wertverzehr ein, der – ohne Ausgaben zu verursachen, durch die Erstellung der Betriebsleistungen hervorgerufen wird.

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