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Unter den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung versteht man eine Fülle von Leitsätzen und Ordnungsprinzipien. Sie gelten für alle Kaufleute. Diese formalen und materiellen Grundsätze haben sich im Lauf der Zeit entwickelt. Einige Grundsätze sind in §238 HGB und in §241 AO vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Nicht alle sind in Gesetzen kodifiziert. Die GoB bilden den Ordnungsrahmen für die laufende Buchführung. Im Vordergrund stehen außerdem die Bilanzierungsregeln nach Grund, Höhe und Form. Damit werden Rechnungswesen und Rechnungslegung zweckmäßig gegliedert. Um die GoB zu systematisieren, muss man zwischen GoB im engeren Sinne (=Buchführungsgrundsätze) und GoB im weiteren Sinne (=Buchführungs- und Bilanzierungsgrundsätze) unterscheiden. Die wichtigsten GoB lauten u.a.:

1) Keine Buchung ohne Beleg, kein relevanter Beleg ohne Buchung(en).

2) Die Buchung muss eindeutig auf den Beleg verweisen und umgekehrt.

3) Keine nachträgliche Veränderung einer Buchung, sondern Umbuchung oder Stornierung.

4) Es besteht eine Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren für Belege.

5) Die Buchführung muss zweckmäßig chronologisch geordnet und lückenlos sein; sie soll zeitnah zum Geschäftsvorfall erfolgen.

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