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Als Fremdkapital bezeichnet man das Kapital, dass einem Unternehmen oder anderen Wirtschaftssubjekten von Dritten für begrenzte Zeit mit der Verpflichtung zur Rückzahlung zur Verfügung gestellt wird.

Das Fremdkapital wird in der Bilanz neben dem Eigenkapital auf der Passivseite ausgewiesen. Es wird nach der Fristigkeit in langfristiges und kurzfristiges Fremdkapital eingeteilt und kann nach Gläubigergruppen in Verbindlichkeiten gegenüber Banken, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten (Finanzamt, Mitarbeiter usw.) gegliedert werden.

Zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten zählen Verbindlichkeiten aus Leistungen und Lieferungen, Schuldwechsel, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit bis zu 4 Jahren, Erhaltenen Anzahlungen von Kunden und sonstigen Verbindlichkeiten (gegenüber Mitarbeitern, Finanzamt).

Langfristige Verbindlichkeiten weisen eine Laufzeit von mindestens 4 Jahren auf und sind insbesondere Anleihen aus Wechselschuldverschreibungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (insbesondere Bankdarlehen mit Zinsen- und Tilgungsraten, auch Annuitätentilgung) und Verbindlichkeiten wie Schuldscheindarlehen, Hypotheken- und Rentenschulden gegenüber Versicherungen.

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