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Die Finanzbuchhaltung ist ein Teilbereich des betrieblichen Rechnungswesens. Alle unternehmensbezogenen Vorgänge, die sich in Zahlenwerten ausdrücken lassen, werden hier mit den Methoden der Buchführung sachlich und zeitlich geordnet erfasst, auf Konten verbucht und dokumentiert.

Am Ende einer Rechnungsperiode (Monat, Quartal, Jahr) werden die Konten abgeschlossen und eine Bilanz sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) erstellt, welche den Gewinn oder Verlust des Unternehmens gegenüber internen und externen Stellen nachweist.

Die Finanzbuchhaltung ist für gewisse Unternehmensformen verpflichtend. Im Gegensatz dazu dient die Betriebsbuchführung oder Kostenrechnung nur der innerbetrieblichen Abrechnung (nicht verpflichtend). Sie enthält eine Aufgliederung in Kostenstellen bzw. eine Kostenträgerrechnung.

Die Buchhaltung eines Unternehmens muss transparent (chronologisch Reihenfolge) geführt und auf Verlangen der Steuerbehörden auch noch nach Jahren vorgelegt werden können. Dazu gibt es in unregelmäßigen Abständen Steuerprüfungen.

Aufbewahrungspflicht:

10 Jahre: Bilanzen, Jahresabschlüsse, Inventare, Lageberichte und Buchungsbelege beginnend mit dem Schluss des Kalenderjahres

6 Jahre: Handelsbriefe zum Beispiel: Auftragsbestätigungen

Synonym zum Begriff Finanzbuchhaltung werden auch folgende Begriffe verwendet: • Finanzbuchführung • Geschäftsbuchführung • externe Buchführung • FiBu (als Kurzform) • Buchführung (als allgemeiner Begriff)


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