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Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB), ist ein Werkzeug, das zur Kostenrechnung insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen Verwendung findet. Er dient dazu, bestimmte Kostenarten, in erster Linie die Gemeinkosten, auf die einzelnen Kostenstellen zu verteilen. Eine Kostenstelle im Sinne des BAB beschreibt dabei eine "Verbrauchsstelle" der Kosten. So werden zum Beispiel allgemeine Kosten wie Miete, Strom oder Verwaltungskosten tatsächlich von allen Kostenstellen anteilig verbraucht.

Dieses geschieht nicht in der Buchhaltung, sondern im Rechnungswesen: Hierzu wird ein tabellarisch strukturiertes Formular verwendet oder heute meistens innerhalb einer Tabellenkalkulations-Software. In dieser Tabelle sind in Zeilen die einzelnen Kostenarten (Heizung, Strom, Kosten Geschäftsführung usw.) mit den jeweils angefallenen Werten aufgelistet. In Spalten sind die einzelnen Kostenstellen aufgeführt. Die Kosten pro Kostenart werden nun in der Regel mit einem Umlageschlüssel in jeder Zeile auf die Kostenstellen verteilt, die entsprechende Kosten verursacht haben. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Kosten eindeutig ihrem Verursacher zuordenbar sind. Dieses geschieht eventuell in mehreren Stufen. Ein typisches Beispiel hierfür ist die Umlage von Gemeinkosten auf eine allgemein verfügbare Kostenstelle. Die Verwaltung eines Unternehmens beispielsweise hat einen eigenen Stromverbrauch, der in die Kosten der Verwaltung einfließt. Die Verwaltung wiederum dient den Kostenstellen der Fertigung, Vertrieb usw. Somit müssen die Verwaltungskosten wiederum dem Vertrieb, Fertigung usw. zugeordnet werden. Am Ende werden die Kosten je Kostenstelle summiert.



Betriebsabrechnungsbogen

Der Betriebsabrechnungsbogen (kurz BAB genannt) ist ein wichtiges Instrument der Controlling Abteilung. In ihm werden alle anfallenden Gemeinkosten tabellarisch aufgelistet und nach einem bestimmten Schlüssel auf die einzelnen Kostenstellen verteilt.

Somit können alle entstandenen Kosten nach dem „Verursacherprinzip“ zugeordnet werden. Dies geschieht in tabellarischer Form.

Manche Kosten lassen sich jedoch nicht eindeutig auf Hauptkostenstellen zuordnen. Deshalb wurden sogenannte Hilfskostenstellen in dieses Schema eingefügt um eine bessere Übersichtlichkeit zu gewähren.

Hilfskostenstellen charakterisieren sich dadurch, dass diese Kosten nicht direkt zu einem Produktionsvorgang zurechenbar sind (wie zum Beispiel die Kosten des Fuhrparks in einem Hotel oder das Essen der Kantine für die Angestellten).

An dieser Stelle tritt der Umlageschlüssel in kraft der, je nach Betrieb die anfallenden Kosten prozentual auf die hauptkostenstellen umlegt. Dieser Umlageschlüssel kann zum Beispiel die in Anspruch genommene Fläche der Kostenstelle sein oder die Produktivität einer Abteilung am Gesamtumsatz eines Unternehmens.

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